16pfoten Mila Luca Baghera Tierschutz  
  über uns
  Wir


  unsere pfoten
  Mila
   Theo
  Luca
  Pamina
  Lilly


  hundefreunde
  Alle
  Santa
  Fredy
   Lissi
   Olli
   Berta
   Benji
   Pinoccio
   Mona-Lisa
   Lourdes
   Lücki
   Solo
   George
   Finn
   Marek
   Tara
   Korni
   Carrey
   Lola + Bella
   Räuber
   Lotti + Partner
   Emma
   Dudi


  tiere in not
Gegen Tierelend in Ungarn

Grenzenlose Hilfe für Tiere - sans frontieres

Cat Care - Tierhilfe Kassel

Tierschutzprojekt Ungarn e.V.




 
unsere Hunde - Mila und Toni - Informatives
Hundeerziehung
Warum überhaupt Erziehung?
Allein in unserer Stadt mit ca. 200000 Einwohnern gibt es ca. 6000 angemeldete Hunde, vielleicht sogar eher mehr. Die Situationen, in denen man mit einem Hund kommen kann, können nicht nur nur gefährlich für den Hund sein, sondern auch für andere. Also ist nach einer guten Sozialisation auch eine gute Grunderziehung von Nöten, damit der Hund "im Einflußbereich" auf Kommandos reagiert. Es ist sicherlich sehr wichtig, einen Hund auch nicht zu einem Problem für unsere Mitmenschen werden zu lassen. D.h. er sollte niemanden anspringen, die Nachbarskatze jagen oder einfach mal so auf die Straße laufen. Jedes Kommando ist Kommunikation mit dem Hund und gleichzeitig auch eine Aufgabe, die er zu erfüllen hat.

Wichtig ist auch, dass zwischen Hund und Mensch eine Bindung entsteht.
Sie sollten ein Team sein, denn sonst kommt es sicherlich zu Problemen und Mißverständnissen. Also ist gemeinsame Beschäftigung, Teamwork, gefragt. Ein Hund kann uns sicher besser "lesen" als jeder Psychologe, wir können ihm nichts vormachen. Aber genauso wie sich unsere Angst auf ihn überträgt, überträgt sich auch unsere Freude.
Seien wir also ehrlich zu ihm, er ist es auch....

Ich beginne jede Übung und beende jede Übung. D.h. ich fordere den Hund zum "Sitz" auf und hebe das "Sitz" durch z.B. "Lauf" wieder auf.

Tägliche Übung ist wichtig. Nur nie zu lange, weil sonst die Konzentration des Hundes nachlässt. Wir machen das ca. 4-5 mal täglich für jeweils 5 Minuten. Das reicht vom Clickern, bis zum Spielerischen Lernen und auch mal zur Auffrischung des Grundgehorsams.

Welche Kommandos sollte der Hund beherrschen? Ganz wichtig finde ich Fuß, Platz, Sitz, Hier, Aus, Nein, Lauf. Auch schön sind kleine Spielchen, wie z.B. "Rolle" oder "Robben" oder "Gib Laut". Das ist natürlich z.T. nur eine süße Spielerei, gibt aber Selbstvertrauen für den Hund und auch Kommandokontrolle.
Man sollte bei dem einmal gewählten Signal bleiben, um den Hund nicht zu
verunsichern. Auch Handzeichen helfen!

Ich sage jeden Befehl nur einmal (Traumzustand, man ertappt sich immer
wieder!) Gebe ich den Befehl Sitz und der Hund steht ohne Auflösungsbefehl wieder auf, so hole ich einfach böse tief Luft, oder rufe "ey". Denn das ursprüngliche Kommando gilt weiterhin!

Wenn der Hund wegläuftMila, Lotti und Marek im und zurückkommt, sollte er nicht bestraft werden,
denn in dem Moment lernt er nur: "ich komme zurück und werde dafür bestraft". Also: LOBEN, Das gilt auch wenn er etwas "böses" gemacht hat und kommt dann auf Zuruf zurück. Jede Korrektur, und auch jede Strafe, muß unmittelbar, d.h. nach 1 Sekunde den Hund erreichen, sonst weiß er nicht mehr warum er z.B. bestraft wurde.

Das "Aus" sollte man langsam antrainieren. Gut ist, wenn man Tauschgeschäfte anbietet. Er hat nun endlich seinen Stock, ich möchte ihn aber haben. Also biete ich ihm ein tolles Leckerli an und sage "Aus". Er lässt den Stock los und bekommt das Leckerli.

Bei "Hier" oder "Komm" sollte der Hund immer kommen. Anfangs sollte das
mit Leine geübt werden.

Ein "Zauberwort" finde ich ebenfalls sehr hilfreich. Bei Mila z.B. haben wir in ihrer Welpenzeit das Zauberwort "Too me" eingeführt. Wir haben es sehr lange nur an der Schleppleine ausgeführt: Sobald sie vorging habe ich das Zauberwort gerufen und bin in die entgegengesetzte Richtung gerannt. Sie rannte hinterher. Wenn sie mich dann eingeholt hatte, halte ich an und sie bekommt nen Jackpot (Katzenfutter). Das Zauberwort hat sie sehr gut behalten, obwohl wir es nicht mehr regelmäßig ausführen. Ist sehr gut für absolute Notsituationen. Man sollte dieses Wort nie zum Spaß sagen, nur wenn sie 100%ig kommt, daher erstmal das Üben mit der Schleppleine.

Futter/Leckerchen: Extrem wichtig. Hat sich der Hund positiv verhalten, muss er gelobt werden. Die eine Möglichkeit ist natürlich zu sagen "Schön" "Super" o.ä. Dabei kommt es aber immer sehr auf unsere Mimik, Gestik u.m. an. Futter dagegen wirkt immer positiv auf den Hund! Ich bekenne mich zum Leckerchen-Hundebesitzer ;-)

Angst: Bitte niemals den Hund bedauernEddie geht Fuß oder trösten, wenn er Angst hat.
Das sieht er als Bestätigung für sein ängstliches Verhalten. Also am besten ablenken mit einem Spiel oder einem Kommando. Bei Mila z.B hilft es da ganz gut wenn sie ihr "Spielchen" macht. Die "Rolle". Oder auch ein "Fuß" .... oder "Platz". Ablenkung hilft wirklich fast immer. Oder nennen wir es "Aufgaben geben". Der Hund hat etwas anderes zu tun und denkt nur an die Aufgabe ;-)

Bewegung ist zwar sehr wichtig für einen Hund, aber allein das Spazierengehen fordert bei den meisten Hunden seinen Geist nicht. 15 Minuten Leckerchen suchen, ob in der Wohnung oder im Park, strengt den Hund an, wie eine Stunde Spaziergang, daher sollte man es ihm nie so einfach machen...:) Um Laternen rumführen, auf Baumstämme klettern, apportieren, all das sollte man in sein Repertoire aufnehmen, aber mit Freude!

Aggression: Nun ja. Nicht einfach. Wann fängt Aggression überhaupt an?
Wenn mein Hund aggressiv andere Hunde anbellt oder bereits wenn seine Körperhaltung Aggression ausdrückt?
Aus einer Situation, die in meinen Augen sehr schnell "umkippen" kann, hole ich MEINEN Hund raus, indem ich kommentarlos hingehe, ihr ein Leckerchen vor die Nase halte und "Sitz" sage. Das funktioniert aber nur bei meinem Hund (Mila), wohl weil sie so verfressen ist und noch dazu blind). Bei Toni oder auch anderen Hunden ist es bisher ganz gut gelaufen, wenn ich in einem wirklich scharfen Ton "Verdammt nochmal. NEIN" sage oder "Ey - SCHLUSS". Natürlich muß ich aufpassen, dass ich ihn durch meinen Tonfall nicht noch zusätzlich anstachele. Nimmt er in so einer Situation Blickkontakt zu mir auf, lobe ich ihn sehr!

Fremde Hunde: Also ich war früher eher vorsichtig bei Hundebegegnungen. Denn - nicht alle Hunde müssen sich verstehen, nur weil sie alle "Hunde" sind! Welpen haben auch ganz sicher nicht immer Narrenfreiheit.
Ein weit gefasstes Thema - inzwischen verhalte ich mich neutral bei Hundebegegnungen und meine Hunde tun das auch (bis auf Baghera manchmal, die kann es nicht leiden, wenn ein junger Hund sie anschaut oder "ihre Grenzen" überschreitet).
Begegnen uns Welpen, bin ich vorsichtig - Baghera kann die gar nicht leiden und Mila findet sie auch nicht prickelnd. Toni knurrt sie an, wenn sie "huihuihui ich bin da" auf ihn zugewedelt kommen. Denke, damit können die Welpen leben, mit einem kleinen knurrenden Toni ;-)
Es ist auch immer ein Unterschied, ob wir im Hunderudel unterwegs sind (mit 5-10 Hunden) oder ob ich allein mit meinen drei Hunden unterwegs bin. Alles in allem: Wir gehen sowieso nicht im Stadtbereich Gassi sondern in den Wäldern, Feldern in der Umgegend. Dadurch begegnen wir selten anderen Hunden. Ausnahme ist die Prinzenquelle.

In jeder Situation sollte man als Hundebesitzer Mila und Eddie in der Hundeschule im  August 2002überlegen, konsequent und gerecht handeln. Nur so setzt man sich bei seinem Hund durch und ist der Rudelführer. Ergo: Ich bleibe bei Umweltreizen gelassen und der Hund orientiert sich an mir!

Schlaf: Ein Hund braucht noch mehr Schlaf als ein Mensch. Er benötigt Ruhe und einen "eigenen" Ruheplatz, wo er nie gestört wird. Auch nicht von Kindern! Kinder und Hunde allein lassen würde ich auch nicht!

Zuletzt sei noch hinzugefügt, dass ein Hund in jedem Alter lernfähig ist. Vielleicht dauert es bei einem älteren Hund ein bisschen länger.

K. u. U. Sauer
Juni 2009

 

  hundeinfos
   Futter
   Lustiges
   Cartoons


  bilder
   Harz
   MeckPom
   Katzen
   Foto-Archiv:
   2010
   2009
   2008
   2007
   2006
   2005
   2004
   2003
   2002


  i. M.
  Alex


hundelinks
  Shops
  Tipps
   Urlaub


  partner
Tierfreunde Hundeshop
Heine
s.Oliver Online Shop
Vielfalt gibt's bei OTTO!
Snapfish

Tom Tailor - Ihr Onlineshop für sportliche, unkomplizierte Mode mit ausgewogenem Preis-Leistungsverhältnis

herrenausstatter.de - der Onlineshop für Markenkleidung und Männermode

zooplus - Mein Haustiershop

Murphys Welt

ROSSMANN Versand

Web 2.0 für Hunde - Foren - Blogs - Mailen - Videos

Agila - Die Tierversicherung

onlydog





[Home]   [Wir]   [Tierschutz]   [Mila]   [Toni]   [Luca]   [Freunde]
[Kochbuch]    [Gästebuch]   [Tierschutz]   [Impressum]